Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete den gamescom congress 2026 und besuchte damit erstmals in der Geschichte des Events als deutsches Staatsoberhaupt die gamescom.
Gaming für die Demokratie
Vor zahlreichen Gästen aus der Videospielbranche, Politik und Kultur sprach Steinmeier über die gesellschaftliche Bedeutung von Computer- und Videospielen. Dabei betonte er unter anderem, dass Videospiele als Ventil gegen Stress, Brücke gegen Einsamkeit und Training für kognitive Fähigkeiten dienen können. Gleichzeitig könnten sie historisches Wissen und politische Bildung vermitteln sowie Themen wie Werte, Regeln und Fairplay näherbringen.
Im Anschluss verfolgte der Bundespräsident zwei Podiumsdiskussionen zum diesjährigen Schwerpunkt Spielfeld Demokratie. Dabei ging es unter anderem um die Frage, welchen Beitrag Videospiele und ihre Communities für eine demokratische Gesellschaft leisten können.
Auch die gamescom selbst besuchte Steinmeier anschließend. Bei seinem Rundgang tauschte er sich mit Spieleentwicklern und der Community aus und informierte sich über die vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Aspekte der Videospielbranche.
Felix Falk, Geschäftsführer des Game-Verbandes, bezeichnete den Besuch als wichtiges Zeichen für den gesellschaftlichen Stellenwert von Videospielen. Auch Koelnmesse-Geschäftsführer Gerald Böse sieht darin ein außergewöhnliches Signal für die Bedeutung der gamescom. Diese diene nicht nur Videospielen, sondern auch als Plattform für Branche, Politik, Wissenschaft, Medien und Community.

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