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Das war die Animuc 2019 – unser Bericht zur Convention

2. Juni 2019

Das Kloster Fürstenfeldbruck, eine ehemalige Zisterzienserabtei in Fürstenfeldbruck in Bayern in der Erzdiözese München und Freising.

Vom 26. bis zum 28. April dieses Jahres war es mal wieder soweit: Die Animuc öffnete zum 11. Mal ihre Pforten und lockte mit dem diesjährigen Motto „Piraten – Willkommen auf der S.S. Animuc“ erneut viele Anime-, Manga- und Videospiel-Fans in das Veranstaltungsforum Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck nahe München. Die Convention bot auch dieses Jahr spannende drei Tagen mit unter anderem einem unterhaltsamen Programm auf den Bühnen, Ehrengäste aus aller Welt, Workshops, Panels und Wettbewerben. Leider spielte dieses Jahr das Wetter nicht unbedingt mit. Nichtsdestoweniger ließen sich die Cosplayer nicht einschüchtern und verkleideten sich als ihr Lieblings-Charakter einer Anime-Serie, einem Manga, Comic oder dergleichen.

Viele Cosplayer besuchten die Con am sonnigen Samstag und machten es sich unter anderem bequem auf der grünen Wiese.

Am Freitagnachmittag, nachdem die Animuc offiziell eröffnet wurde, fand die obligatorische Eröffnungsveranstaltung im Stadtsaal, dem größten Saal, statt. Auch dieses Jahr waren die „Rainbow Riders“ die Moderatoren auf der großen Bühne über das Wochenende. Auf der Eröffnungsveranstaltung wurden zum einen nochmal alle Programmpunkte der drei Tage näher erklärt und zum anderen alle Ehrengäste vorgestellt. Kurz darauf folgte auch schon der Cosplay Catwalk, wo über 30 Teilnehmer, in Form einer Modeschau, ihr Cosplay vorgestellt haben. Eine Jury bewertete diese und gab am Sonntag die Gewinner bekannt. So auch beim Cosplay-Performance-Wettbewerb und Cosplay-DanceOff (beides am Samstag stattgefunden). Während im Nachhinein Sänger, wie Mitsuki und Sasi, auftraten und der AMV-Wettbewerb im Stadtsaal lief, hoben einige Tänzerinnen und Tänzer ihr Tanzbein auf dem Cosplayball zu Walzer, Tango, Rumba, Foxtrott und Co. Jedes Jahr findet im kleinen Saal des Veranstaltungsforums ein Cosplayball statt, wo auch nur Leute Zutritt haben, die sich im Vorverkauf eine Karte erwarben. Für die betroffenen Leute war das der Ausklang des ersten Con-Tages.

Fan-Artikel, wie beispielsweise Figuren, lockten Käufer in die Händlertenne.

Am zweiten Con-Tag war das Wetter anfangs trotzig, doch ließ sich die Sonne ab und an zwischen den Wolken blicken und es war das perfekte Wetter, um die Picknickdecke auf der großen Wiese auszubreiten und unter einem (zum Teil) strahlend blauen Himmel zu entspannen. Doch auch für all diejenigen, die was sehen wollten, gab es eine große Auswahl an Programmpunkten. Von früh bis spät gab es viele Show-Acts, Workshops und Panels. Das PattoTV-Team besuchte unter anderem das Musical Harry Potter – Ein magisches Musical der Berliner Showgruppe Serenata, das im vollem Stadtsaal auftrat und zu überzeugen wusste.

Die Showgruppe Serenata aus Berlin mit der Premiere zu Harry Potter – Ein magisches Musical.

Wer aber lieber was lernen wollte, konnte Workshops besuchen, wie beispielsweise einen Plüschie-Workshop, Cosplayohren-Workshop oder Strick-Workshop, um einen Hogwarts-Schal zu stricken. Währenddessen haben die diesjährigen Ehrengäste verschiedene Panels geleitet oder Autogrammstunden gegeben. Gegen Abend traten die Ehrengäste aus Japan auf: Die Rock-Band Loverin Tamburin. Gegründet wurde die Band 1997 in Hiroshima. Von da aus ging es nach Tokyo, wo sie verschiedene Hits produziert und auch zu einigen Spielen und Animes beigetragen haben. Unter anderem für Makai Senki Disgaea, Nanatsuiro Drops, Ouedo BlackSmith, Fushigi no Chronicle und Osomatsu-san – THE GAME. Anschließend gab die Band eine Autogrammstunde und noch zwei verschiedene Tanzgruppen im Stadtsaal gaben ihre Performance ab: STYX und Ocean Kiss. Abgerundet wurde der zweite Con-Tag im kleinen Saal mit dem AMV Happy Hour.

Mit bekannten Stücken wusste die aus Japan eingeflogene Band LOVERIN TAMBURIN die Leute am Samstagabend zu unterhalten.

Leider waren wir am dritten und somit letzten Tag der Animuc 2019 nicht mehr vor Ort. Doch hat man am letzten Tag nochmal ein breites Programm anbieten können. Gleich in der Früh hat beispielsweise die österreichische Theatergruppe Flying Sushi Theatre ihr neues Stück vorgestellt: Meine Braut, ihre Schwester & ich. Doch wie immer, muss eine Convention auch leider einmal enden. Sehr schnell vergingen die drei Tagen und umso trauriger ist es, wenn man nun wieder ein Jahr warten muss, bis die nächste Animuc startet.

Das Münchner Anime-Label Universum Anime mit dem Stand auf der Animuc.

Weitere Informationen: Laut der Animuc hat man am Freitag insgesamt 1 850, am Samstag 2 900 und am Sonntag 2 050 Contickets verkaufen können. Dabei war der Samstag restlos ausverkauft, womit man auf insgesamt 6 800 Besucher mit einem Conticket kommt. Zusätzlich gab es noch Besucher ohne Contickets, die sich auf dem Gelände draußen umsahen. Am Sonntag ab 14:00 Uhr gewährte man außerdem auch Besuchern ohne Tickets den Eintritt in die Händlertenne.

Viele Cosplayer verkörperten ihre Lieblingscharaktere einer Anime-Serie oder dergleichen.

DIE PERSÖNLICHEN MEINUNGEN DER MITGEREISTEN REDAKTEURE:

Johns Meinung:

Die Animuc 2019: Wie auch letztes Jahr wieder eine wirklich schöne Convention an einem mindestens ebenso schönen Ort, das Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck. Das Wetter spielte zwar nicht immer mit, dennoch hatte man genügend Möglichkeiten, sich dessen zu entziehen und auf Erkundungstour zu gehen. Dabei konnte man neben den üblichen Dingen, wie den Ausstellungsräumen und den Verköstigungsmöglichkeiten, auch dieses Jahr wieder etliche Kurse und Veranstaltungen besuchen, wodurch man somit auch einiges für sein Geld geboten bekommt. Melanie und ich entschieden uns dafür, an zwei Workshops teilzunehmen. Bei einem Workshop durfte man kleine japanische Figuren, sogenannte Amigurumis, häkeln und bei dem anderen ging es darum, die Grundkenntnis des Stickens zu erlernen um mit diesem Wissen anschließend einen Hogwarts-Schal stricken zu können. Beide Workshops waren wirklich niedlich organisiert und ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Außerdem besuchten wir am Samstagnachmittag das Musical der Showgruppe Serenata, welches uns einfach umgehauen hat. Des Weiteren haben wir immer wieder freundliche Cosplayer getroffen, von denen auch anschließend einige Fotos veröffentlicht werden, die ich aufnehmen durfte.

Patricks Meinung:

Es war erneut eine schöne und gut organisierte Animuc. Für mich persönlich ist es immer wieder eine große Freude das Veranstaltungsforum Fürstenfeld zu betreten, denn dieser Besuch war schon mein insgesamt vierter Besuch der Animuc und von Jahr zu Jahr schließt man natürlich diese Veranstaltung als Anime-, Manga- und Videospiel-Fan immer mehr ins Herz. Und was man auf jeden Fall in diesen Jahren merkte: Die Animuc wächst und der Andrang wird immer größer, was natürlich dazu führt, dass Räume wie der Gamesroom oder auch die Tenne, wo alle Händler, Aussteller und dergleichen stationiert waren (vor allem an regnerischen Tagen) extrem schnell voll werden. Leider konnte diese Fülle den Ehrengästen aus Japan, der Band Loverin Tamburin, nicht helfen: Denn auch wenn die Band aus Japan angereist ist, sind zum Auftritt gefühlt eine Handvoll Leute gekommen, um sich dieses Konzert anzusehen. Man hätte an dieser Stelle für dieses Konzert besser werben müssen – sehr schade. Nichtsdestoweniger fande ich das breite Programm sehr ansprechend und ausgewogen. Somit freue ich mich selbstverständlich auf meinen (hoffentlich) fünften Besuch auf der Animuc 2020 und bin sehr zuversichtlich, dass die Animuc 2020 sich in einigen Punkten spürbar verbessern wird.  

Wir bedanken uns bei der Animuc für die Bereitstellung der Pressetickets und die Versorgung an diesen Tagen. 🙂

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