Am 14. April 2025 ist das neue Survival-Horror-Spiel Stygian: Outer Gods bei Steam in den Early Access gegangen. Bis ihr das vorläufige Ende des Spiels erreicht, dauert es aktuell etwa sechs Stunden. Bis zur Vollversion sollen jedoch weitere Gebiete hinzukommen. Ich möchte euch heute einen Vorgeschmack darauf geben, was euch beim Spielen erwartet. Bastian Budde
ACHTUNG: Jegliche Aussagen in diesem Review reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht (!) die von PattoTV und seiner Partner.
Der verbotene Hafen
Als Söldner erleiden wir Schiffbruch und stranden in der verfluchten Siedlung Kingsport. Die Siedlung wird von jahrhundertealten Geheimnissen geplagt. Überall wollen uns Kreaturen an den Kragen. Gelingt es uns, die Ankunft der Äußeren Götter zu verhindern, oder sind sie am Ende der einzige Ausweg aus diesem Alptraum? Das ist hier die Frage.
Das Entwicklerteam Misterial Games ist großer Fan von H. P. Lovecraft. So hat auch ihr neuestes Spiel die düstere Atmosphäre seiner Geschichten übernommen. Insgesamt könnte Stygian: Outer Gods aber auch mit Resident Evil 4 oder Resident Evil Village verglichen werden. Das Spiel erinnert nicht nur optisch an die beliebte Capcom-Reihe, sondern es gibt auch einige spielerische Gemeinsamkeiten.
»Resident Evil« lässt grüßen
In der ersten Spielstunde müssen wir uns durch Gassen schleichen, um zu überleben. Jeder Kontakt mit Monstern ist tödlich. Doch das legt sich schnell wieder. Dennoch müssen wir wie in den klassischen Resident-Evil-Spielen unsere Ressourcen gut managen und vorsichtig sein. Jeder Schlag könnte tödlich enden, und fehlende Munition zwingt uns in den Nahkampf. Hierbei sei jedoch erwähnt, dass das Inventar-Management aktuell leider noch sehr umständlich ist.
Das Design der Levelstruktur ist hingegen befriedigend klassisch. Wir befinden uns in einem großen, zusammenhängenden Bereich, der sich uns immer weiter öffnet und Pfade freilegt, die uns zu bekannten Orten zurückbringen. Dadurch entsteht ein unterhaltsames Erkundungsgefühl voller „Ah, hier bin ich!“-Momente, wie sie Survival-Horror-Fans kennen. Die Perspektive hingegen ist die der modernen Resident-Evil-Spiele. Die Ego-Ansicht ist perfekt gewählt und trägt zur Stimmung des Spiels bei.
Doch Stygian: Outer Gods verleiht dem Spiel natürlich auch seine ganz eigene Note. So schaltet ihr im Laufe des Spiels neue Fähigkeiten frei. Welche das sind, entscheidet ihr. Ihr könnt beispielsweise die Fähigkeit freischalten, schwere Objekte bewegen zu können. Entscheidet ihr euch dagegen, werdet ihr öfter an Orten vorbeikommen, an denen euch ein Fass im Weg steht, sodass ihr den Ort nicht betreten könnt. Anstelle des Kombinierens im Inventar gibt es an manchen Orten Werkbänke, bei denen ihr euch mit Heilung und Munition eindecken könnt. Außerdem besitzt ihr übernatürliche Fähigkeiten, die jedoch eure geistige Gesundheit beeinträchtigen.
Early Access
Wie zuvor erwähnt, befindet sich Stygian: Outer Gods momentan noch im Early Access. Innerhalb eines Jahres möchte der Entwickler uns mit mehreren Content-Updates versorgen, ehe das Spiel in den Full Release geht. Aktuell bietet das Spiel etwa sechs Stunden Spielzeit. Danach ist vorerst Schluss. Wichtig zu erwähnen ist außerdem, dass das Spiel aktuell nur auf Englisch verfügbar ist. Andere Sprachen sollen in Zukunft hinzukommen.
Die bisher verfügbaren Inhalte sind allerdings schon gut ausgereift. In unserem Spieldurchlauf sind keine nennenswerten Fehler aufgetreten. Lediglich an der Performance könnte noch gearbeitet werden, was aber ebenfalls in den zukünftigen Versionen angegangen werden soll. Mein Rechner hat sich mit 4K aktuell noch schwergetan.
Vorläufiges Fazit
Wer nicht bis zur Vollversion warten kann, bekommt mit Stygian: Outer Gods jetzt schon ein atemberaubendes Resident Evil-Like mit einer dichten Atmosphäre. Hier jagt ein Highlight das nächste, sodass keine Langeweile aufkommt. Für mich ist das Spiel jetzt schon eines der Highlights des Jahres.
Bilder: © 2025 Misterial Games Privacy Policy

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