Preview: Full Dive: This Ultimate Next-Gen Full Dive RPG Is Even Shittier than Real Life!

Der Oberschüler und Gamer Hiroshi Yūki gerät unverhofft an das Virtual-Reality-Game „Kiwame Quest“. Das ihm bisher gänzlich unbekannte FullDive-Spiel stellt sich jedoch nicht als gutes Mittel zur Realitätsflucht heraus… Erfahrt, wie die Reise des Protagonisten Hiro im Anime Full Dive: This Ultimate Next-Gen Full Dive RPG Is Even Shittier than Real Life! verläuft, welcher am 7. April 2021 bei Wakanim im Simulcast startete. Kay-Thorben Schuh

ACHTUNG: Jegliche Aussagen in diesem PReview reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht (!) die von PattoTV und seiner Partner.


Dieses Spiel ist die Hölle!

Für Spiele-Enthusiast Hiro ist dies kein einfacher Tag. Doch einen Lichtblick gibt es allemal, denn es ist der Erscheinungstag des neuesten VRMMOs „Finalizing Quest“! Allerdings kommt es für ihn nicht wie erwartet: In einem kleinen Laden lässt er sich durch eine Masche der Verkäuferin Reona stattdessen das bereits zehn Jahre alte Spiel „Kiwame Quest“ andrehen. Ihm wird versprochen, dass es den ultimativen Grad an Realismus biete sowie, dass Reona ihm im Spiel Gesellschaft leisten werde.

Als Hiro später Zuhause in das Spiel einsteigt, ist er begeistert! Es bietet sämtlichen Realismus, er kann spüren, schmecken und gar Schmerzen empfinden. Letzteres erfährt er jedoch nicht ganz auf die sachte Tour. Er trifft die beiden NPCs Alicia und Martin, die im Spiel die engsten Freunde von ihm, dem Protagonisten, darstellen. Als er ihnen dann von seinen Plänen erzählt, die Stadt zu verlassen und sich im Kampf gegen Monster zu behaupten, gerät die Situation außer Kontrolle…

In einer Konfrontation, die Hiro für einen Tutorial-Kampf hält, schickt sein Freund Martin ihn ohne zu zögern zu Boden, um ihm zu beweisen, dass er außerhalb der sicheren Stadt Tedd nicht überstehen könnte. Voller vereinigtem Frust aus dieser Situation und dem harten Real Life, versucht sich Hiro mit einem Gegenangriff zu behaupten und stößt Martin um. Unglücklicherweise hatte dieser in jenem Moment ein Stück Apfel von einem Messer gegessen, das nun in seinem Hals steckte. Hiro, der somit seinen besten Freund getötet und seine engste Freundin, die dessen Schwester war, in den Wahnsinn getrieben hat, bleibt nichts als die panische Flucht.

Als ihn dann Reona aus dem Laden auffindet und ihm mehr über das Spiel verrät, wird Hiro seine aussichtslose Situation immer klarer. Es gibt keine Rückkehr an den Anfang des Spiels und er wird in der Stadt als Mörder gelten. Die weitere Flucht vor seiner rachsüchtigen Freundin und Hiros spätere Festnahme würden ihm nur an Klarheit über eines gewinnen lassen: Dieses Spiel ist sogar noch schlimmer als die Realität! Wie wird er sich in so einer virtuellen Welt behaupten?

Bild und Animation

Full Dive RPG basiert auf dem seit dem 15. August 2020 erscheinenden gleichnamigen Light Novel von Light Tuchihi. Studio ENGI nahm sich unter der Regie von Kazuya Miura die aktuell laufende Anime-Umsetzung vor. Die Anime-Adaption wirkt unter anderem aufregend und qualitativ animiert. Der Stil der Charaktere fällt nicht im besonderen Maße auf und wirkt teils generisch hinsichtlich ihres Stils und auch der Persönlichkeit, doch ist der Anime zu Full Dive RPG trotz dieses Punktes wertig visualisiert und verfügt über schöne Szenen und flüssige Animationen.

Synchronisation und Musik

Der Anime wird hierzulande derzeit ausschließlich in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln im Simulcast präsentiert. Jene Fassung verfügt über gut ein synchronisiertes Voice Acting, das an sich bereits einiges zu bieten hat. Full Dive’s Protagonist Hiro erhält in erster Linie eine auffällig gute Synchronisation, in der viel Gefühl und hervorragend umgesetzte Schreie zum Vorschein kommen. Auch andere Charaktere fallen in dieser Hinsicht positiv auf und wirken nicht arm an Emotion.

Musikalisch kann die Serie insbesondere mit dem Opening (ANSWER von Mayu Maeshima), welches Spannung erzeugt und sehr gut gefällt, punkten. Darüber hinaus wirkt der eher verspielte Song im Ending (Kisuida!), der von den Sprecherinnen der vier weiblichen Charaktere, die im Anime eine signifikante Rolle spielen, gesungen wird, passend zur Adaption.

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Fazit

Bei Full Dive: This Ultimate Next-Gen Full Dive RPG Is Even Shittier than Real Life! handelt es sich um keinen Anime, von dem man eine tiefgründige Story mit unvergesslichen Charakteren erwarten sollte. Die Serie, welche sehr an Sword Art Online erinnert und auch offensichtliche Anspielungen daran enthält, wirkt im Vergleich leicht hinsichtlich der Handlung und der in ihr enthaltenen Spannung. Dennoch ist der Anime reich an bizarren und unerwarteten Ereignissen.

Nicht nur unterhält Full Dive RPG als Komödie, es wirkt auch interessant dadurch, wie ungewohnt sich der Protagonist daran schwertut, die Rolle eines Helden einzunehmen, der zu etwas imstande ist, was in den meisten Serien mehr als selbstverständlich sein würde. Nichtsdestoweniger ist der Anime hochwertig visualisiert, allerdings nicht herausragend. Mehr an den nicht großartig außergewöhnlichen Charakteren fallen die Emotionen auf, die ihnen ihre Synchronsprecher verleihen. Die Musik verleiht der Serie an manchen Stellen mehr Spannung, hält sich ansonsten jedoch eher im Hintergrund. Auffallen tun Ending und insbesondere das Opening, welche gut umgesetzt wirken.

Kurzfazit

Full Dive: This Ultimate Next-Gen Full Dive RPG Is Even Shittier than Real Life! ist ein Anime, der etwas von einer SAO-Parodie an sich haben mag, aber kein „Must-See“-Titel in dieser Saison ist. Dennoch vermag er mit Humor zu unterhalten und kann jenen empfohlen werden, die das Setting und Genre interessiert.

Bilder: ©Light Tuchihi,PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION/Ultimate Evolution PARTNERS

Pro

  • Interessanter Storyverlauf
  • Gutes Voice Acting

Contra

  • Wenig Spannung
  • Generische Charaktere
vorläufige
Bewertung:

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