Preview: BoogiePop and Others

Ein brandneuer Anime aus dem Genre Horror? BoogiePop and Others (jap. Boogiepop wa Warawanai) startete Anfang des Jahres, am 04. Januar, in Japan und auch hier in Deutschland auf Wakanim. Momentan sind schon alle Episoden auf der Plattform verfügbar – wir bewerten in diesem Preview die ersten drei Episoden. John Viktor Schwab

ACHTUNG: Jegliche Aussagen in diesem PReview reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht (!) die von PattoTV und seiner Partner.


BoogiePop

Eine urbane Legende kursiert unter den Schülern der Shinyo Academy. Sie besagt, dass ein Wesen namens Boogiepop, welches sich den Mädchen als ein attraktiver junger Mann vorstellet, Mädchen in der Blüte ihrer Schönheit tötet, um sie für immer festzuhalten. Zeitgleich reißen immer mehr Mädchen von zu Hause aus, so zumindest die Aussage der Schulleitung zu diesem Thema. Doch was oder wer ist Boogiepop wirklich und warum verschwinden all diese Mädchen plötzlich?

Währenddessen hat Takeda ganz andere Probleme. Eigentlich ist er heute, obwohl dies normalerweise verboten ist, mit einem Mädchen verabredet. Doch das Mädchen erscheint aufgrund von Unwohlsein nicht zum vereinbarten Treffen. Deprimiert macht er sich auf den Heimweg, während ihm ein Mädchen in Verkleidung entgegenläuft. Völlig in ihrer eigenen Welt, läuft diese einem weinenden Mann entgegen, welchen sie in ihre Arme schließt, wobei sie sich über das mangelnde Mitgefühl der Gesellschaft beschwert. Sie erregt aber vom niemandem Interesse – außer Takeda, da die Frau genauso wie seine Verabredung aussieht. Doch ist das überhaupt möglich?

Bild und Animation

Die Bilder und Animationen können mit ihrem nostalgischen Look überzeugen und auch das Charakterdesign passt gut dazu. „Weniger ist mehr” ist das angewandte Prinzip – und es funktioniert. Das Bild wirkt nicht überladen und ist stets ausgewogen. Dennoch vermisse ich hier und da ein paar Details, die dem Bild etwas mehr Leben eingebracht hätten, wodurch es im Gesamten etwas monoton und langweilig wirkt. BoogiePop and Other basiert dabei auf dem gleichnamigen preisgekrönten Buch von Kouhei Kadono, das 1998 veröffentlicht wurde. Das Studio Madhouse, das unter anderem für das Death Note-Franchise bekannt ist, setzte das Projekt in die Tat um. Seit dem 04. Januar 2019 wird der Anime im japanischen TV ausgestrahlt und ist hierzulande durch Wakanim in der Originalfassung und deutschem Untertitel im Simulcast präsentiert.

Synchronisation und Musik

Da der Anime momentan nur in der japanischen Sprachausgabe und deutschem Untertitel , die auf jeden Fall gut lesbar sind, abrufbar ist, werde ich auch nur anhand dessen eine Bewertung vornehmen. Das Opening konnte mich hinsichtlich der Musik und mit dem gezeigten Material vollkommen überzeugen und in seinen Bann ziehen; das Ending leider nicht. Außerdem wird der Anime für meinen Geschmack zu selten von Soundtracks unterstützt, im Gegenzug sind diese in den meisten Fällen stimmig und passend gesetzt.

Die Synchronisation konnte mich bis jetzt komplett überzeugen. Die Stimmen passen zu den Charakteren und konnten auch im Ausdruck überzeugen. Es gibt für mich keine Stimme, die ich besonders hervorheben möchte, da sie als Gesamtwerk alle wirklich sehr stimmig gewirkt haben. Insgesamt konnte die musikalische Untermalung und stimmliche Vertonung, bis auf einige Feinheiten und das unpassende Ending, jedoch überzeugen.

Fazit

Prinzipiell vermochte BoogiePop and Others mich zu überzeugen. Das Bild wirkte stets stimmig, wenn auch ein bisschen leer, wobei der Look und die flüssigen Animationen dennoch überzeugen konnten. Auch die Synchronisation und das Opening konnten mich mit ihrer Hochwertigkeit überzeugen. Die Story ist interessant und wirft immer wieder neue Fragen auf. Dabei hat man das Gefühl, wirklich mit einbezogen zu werden, weil man Informationen miteinander verknüpfen und die Story selbst begreifen muss. Lediglich die teilweise fehlende musikalische Unterstützung und das etwas leere Bild ließen die Folgen zum Teil lang und dadurch an manchen Stellen langweilig erscheinen, was bei der ansonsten gelungenen Aufmachung ein wenig schade ist. Dennoch konnte mich die Story bisher packen und der Anime ist somit einen Blick wert.

Des Weiteren bedanken wir uns bei Wakanim für die Bereitstellung eines Pressezugangs. 🙂

Kurzfazit

BoogiePop and Others ist ein neuer Anime des Genres Horror, der trotz einiger Schwierigkeiten durch eine spannende und zum Mitdenken anregende Story seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dabei weiß der Anime durch optisch ansprechendes Bild und gute Synchronisation zu überzeugen.

Bilder: ©2018KOUHEIKADONO/KADOKAWA CORPORATIONAMW/Boogiepop and Others PARTNERS

Pro

  • stimmiges Opening
  • nostalgischer Look
  • neutrale Synchronisation

Contra

  • wirkt teilweise durch das Bild trist und langatmig
vorläufige
Bewertung:

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